DIE AUSBILDUNG ZUR STEUERFACHANGESTELLTEN – ALLES ANDERE ALS LANGWEILIG

Mein Name ist Sarah Dudek und ich befinde mich derzeit im zweiten Ausbildungsjahr zur Steuerfachangestellten.

„Alles andere als langweilig“, sagt Sarah Dudek.

Auch wenn man von dem Beruf denkt, dass dieser Langeweile ausstrahlt, entspricht dies nicht der Wahrheit. Im Gegenteil, er ist sogar sehr facettenreich. Um dies zu zeigen, berichte ich von meinem Tagesablauf in der Kanzlei.

Einen immer gleichbleibenden Tagesablauf wird es hier nicht geben. Zum einen aufgrund der verschiedensten Mandanten, zum anderen auch wegen der verschiedenen Aufgabenbereiche wie die Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Jahresabschlüsse sowie die Steuererklärung.
Während man im ersten Ausbildungsjahr hauptsächlich einen Einblick in die Finanzbuchhaltung und die Lohnbuchhaltung erhält, hat man im zweiten Ausbildungsjahr auch mehr Bezug zu den eigenen Mandanten. Aufgrund dessen erhält man von der Geschäftsleitung sowohl Eigenverantwortung als auch Selbstständigkeit zugeteilt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man völlig allein gelassen wird. Sowohl die Kollegen als auch die Chefs helfen einem in jeder Situation.

In unserem Beruf steht der Fokus stets auf den Mandanten. Dies bedeutet, dass man immer das Beste für sie herausholt. Das bedeutet, die Fristen einzuhalten, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen und sie auch in steuerlichen Angelegenheiten zu beraten.

Bei der Buchhaltung geht es darum, alle Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens zu erfassen und so eine Auskunft über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens zu geben. Sollte es finanzielle Schwierigkeiten geben, so kann man den Mandanten darauf hinweisen und mögliche Lösungen in Erwägung ziehen und ihnen bei weiteren Schritten unterstützend zur Seite stehen.

Nicht nur für die Unternehmen erstellen wir die Steuerklärung, sondern auch für Privatpersonen. Dies macht mir persönlich am meisten Spaß. Hierbei ist jede Steuererklärung individuell, wodurch man nie das Gleiche tut. Dabei ist immer zugunsten des Mandanten zu entscheiden. Je nachdem, wo man eine Zahl einsetzt bzw. einen Haken anklickt, kann dies zu einer anderen Berechnung führen, weshalb man stets aufmerksam sein muss.

Um keinen falschen Anschein zu erwecken: Wir müssen auch im zweiten Lehrjahr „Azubiarbeiten machen“. Dazu gehören Telefon und Empfang, Ausgangspost bearbeiten, Fahrten mit dem Auto, um Unterlagen zum Mandanten zu bringen und für dem Betrieb einzukaufen, Akten zu beschriften, Kaffee zu kochen und auch die Kaffeemaschine zu reinigen. Diese Aufgaben unterliegen allen Auszubildenden, die untereinander aufgeteilt werden.

Bei der Ausgangpost werden alle Ausgänge der Kanzlei digital erfasst und dann per Post rausgeschickt. Hierbei ist dies sorgfältig zu bearbeiten, damit keine Briefe zu den falschen Mandanten gelangen. Auch muss der Postausgang regelmäßig geprüft und gepflegt werden.

Die Ausbildung macht mir persönlich sehr viel Spaß. Es fordert und ist zudem sehr facettenreich. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, sich hier weiterzubilden. Zum Bilanzbuchhalter, Steuerfachwirten oder sogar zum Steuerberater.

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